16.01.2026 | Pressemitteilung

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Zweckverband LANDFOLGE Garzweiler stellt Weichen für die Zukunft

Verbandsversammlung verabschiedet Haushalt 2026 / Stephan Muckel zum neuen Verbandsvorsteher gewählt / Martin Heinen als Vorsitzender der Verbandsversammlung bestätigt / Zustimmung für Vertrag zur Gründung einer neuen IGA-Gesellschaft

Von links: Klaus Krützen, Bürgermeister von Grevenbroich, Claudia Schwan-Schmitz, Technische Beigeordnete von Mönchengladbach, der Vorsitzende der Verbandsversammlung Martin Heinen, Stephan Muckel (Verbandsvorsteher Zweckverband LANDFOLGE Garzweiler und Bürgermeister von Erkelenz), Jürgen Frantzen (Bürgermeister von Titz), Sascha Solbach (Bürgermeister Bedburg), Philipp Sieben (Bürgermeister Jüchen) und der Geschäftsführer des Zweckverbands Volker Mielchen. Foto: Zweckverband LANDFOLGE Garzweiler

Erkelenz, 16. Januar 2026. Die Verbandsversammlung des Zweckverbandes LANDFOLGE Garzweiler hat wichtige Beschlüsse für die künftige Arbeit gefasst: Neben der Verabschiedung des Haushalts für das laufende Jahr wurde der Erkelenzer Bürgermeister Stephan Muckel (45, CDU) einstimmig für die kommenden fünf Jahre zum neuen Verbandsvorsteher gewählt. Bereits seit Gründung des Verbandes 2017 ist Stephan Muckel eng mit der fachlichen Arbeit rund um den Strukturwandel vertraut. Sein erster Stellvertreter ist Klaus Krützen (SPD), Bürgermeister von Grevenbroich.

Als Vorsitzender der Verbandsversammlung wurde ebenfalls einstimmig Martin Heinen (CDU) bestätigt, der dieses Amt bereits seit Gründung des Zweckverbandes ausübt. Der 42-jährige ist Bürgermeister der Stadt Mönchengladbach und fungiert dort somit als einer der Stellvertreter des Oberbürgermeisters. Der Verbandsversammlung gehören 59 Mitglieder an, darunter insbesondere die Vertreterinnen und Vertreter aus den Räten der Mitgliedskommunen Mönchengladbach, Bedburg, Erkelenz, Grevenbroich, Jüchen und Titz.

Darüber hinaus hat die Verbandsversammlung unter anderem dem geplanten Vertrag zur Gründung einer Gesellschaft für die Ausrichtung der Internationalen Garten­ausstellung IGA 2037 zugestimmt.

Zweckverband als starke Stimme im Strukturwandel

Martin Heinen begrüßte die nach der Kommunalwahl 2025 neu delegierten Mitglieder der Versammlung und erstmals auch die Mitglieder der neuen Verbandskommune Bedburg: „Zunächst bedanke ich mich für das große Vertrauen, weiter das Amt des Vorsitzenden der Verbandsversammlung ausüben zu dürfen. In den vergangenen Jahren war die Arbeit unseres Verbands stets engagiert, konstruktiv und überparteilich. Diese positive Stimmung brauchen wir weiter für die vielen Herausforderungen in den nächsten Jahren. Denn je näher der Kohleausstieg rückt, desto bedeutsamer wird die Arbeit des Zweckverbandes für die Menschen.“ Im Gebiet des Verbandes leben in unmittelbarer Nähe des Tagebaus fast eine halbe Million Menschen.

Ausdrücklich dankte Martin Heinen im Namen der Verbandsversammlung dem bisherigen Verbandsvorsteher Harald Zillikens für seine jahrelange, intensive Arbeit im Interesse der Kommunen, die vom Tagebau betroffen sind. Der neu gewählte Verbandsvorsteher Stephan Muckel schloss sich dem Dank an und betonte, dass Harald Zillikens persönlich die Arbeit des Verbandes seit der Gründung an zentraler Stelle mitgestaltet habe. „Das Fundament unseres Verbandes ist sehr solide, weil alle Mitglieder ein gemeinsames Verständnis der zentralen Zukunftsaufgaben haben – über kommunale oder politische Grenzen hinweg. Wir sind eine starke Stimme im Strukturwandel. Ich werbe dafür, dass dies auch künftig so bleibt. Denn das stärkt unsere Position auch auf Landes- und Bundesebene.“

Wichtige Projekte gehen in die nächste Phase

Das gemeinsame Verständnis für die Projektarbeit zeigt sich beispielhaft in der Verabschiedung des Masterplans für den See im Jahr 2025 und bei den fortschreitenden Planungen für die IGA 2037. Die Verbandsversammlung stimmte dem Vertrag für die Gründung einer gemeinnützigen Gesellschaft gemeinsam mit der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft zu. Jetzt steht die Zustimmung im Aufsichtsrat der Zukunftsagentur Rheinisches Revier an, da eine Förderung im Kontext des laufenden Strukturwandels erfolgen soll. Volker Mielchen, Geschäftsführer des Zweckverbandes: „Die Zustimmung zur Gründung der Gesellschaft für die Internationale Gartenausstellung ist ein klares Signal der Region, die geschlossen hinter den Plänen für 2037 steht. Für das Rheinische Revier und NRW ist die IGA 2037 eine große Chance, die Erfolge des Strukturwandels einem breiten Publikum zu präsentieren.“

Im verabschiedeten Haushalt für das Jahr 2026 spiegelt sich wider, dass neue Vorhaben beispielsweise in den Bereichen Kunst, Kultur, Bildung und Freizeit gestartet sind und zentrale Projekte in eine neue Phase eintreten. Dazu zählen die Fortsetzung der Arbeiten am Blau-Grünen Band Garzweiler, für das Innovation Valley Garzweiler oder das Rheinische Radverkehrsrevier. Die Bewilligung von neuen Förderbescheiden ist bereits erfolgt oder steht bevor.

Kurz- und mittelfristig rückt bei der Arbeit des Verbandes zudem im Rahmen des geplanten Investitionsprogramms die Realisierung verschiedener Impulsbauten im Tagebauumfeld in den Mittelpunkt: Die Bauarbeiten am Dokumentationszentrum Tagebau Garzweiler in Erkelenz haben begonnen. Zwischen 2027 und 2029 ist der Bau weiterer Impulsbauten im unmittelbaren Umfeld des Tagebaus unter anderem in Titz-Jackerath und Mönchengladbach-Wanlo geplant.

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    Bild 1 (mit Blumensträußen): von links: Klaus Krützen, Bürgermeister von Grevenbroich, Claudia Schwan-Schmitz, Technische Beigeordnete von Mönchengladbach, der Vorsitzende der Verbandsversammlung Martin Heinen, Stephan Muckel (Verbandsvorsteher Zweckverband LANDFOLGE Garzweiler und Bürgermeister von Erkelenz), Jürgen Frantzen (Bürgermeister von Titz), Sascha Solbach (Bürgermeister Bedburg), Philipp Sieben (Bürgermeister Jüchen) und der Geschäftsführer des Zweckverbands Volker Mielchen. Foto: Zweckverband LANDFOLGE Garzweiler
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    Bild 2: Plenum Verbandsversammlung

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Jörg Meyer zu Altenschildesche

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