05.08.2026

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Tagung in Jüchen: „Von Rheinbraun nach Grün-Blau – Jahrhundertaufgabe Tagebaufolgelandschaft“

Ganztägige Fachkonferenz der grünen Branche in Schloss Dyck am 3. September 2026 / Stiftung „Die grüne Stadt“ gemeinsam mit Zweckverband LANDFOLGE Garzweiler und Deutsche Bundesgartenschau-Gesellschaft / Informationen und Anmeldung www.die-gruene-stadt.de/rheinblau 

Der Braunkohletagebau im Rheinischen Revier hat die Landschaften der Region seit Jahrzehnten geprägt. Auch nach Beendigung des aktiven Tagebaus in wenigen Jahren werden grundlegende Veränderungen die Landschaften zwischen Düsseldorf, Mönchengladbach, Aachen und Köln prägen. Durch die Planungen für die entstehenden Seen, aber auch die Internationale Gartenausstellung IGA 2037 am Tagebau Garzweiler, stößt diese Transformation der Landschaften zunehmend auf Interesse über die Region und Fachkreise hinaus.

Transformation einer Landschaft

Vor diesem Hintergrund lädt die Stiftung „Die grüne Stadt“ gemeinsam mit dem Zweckverband LANDFOLGE Garzweiler und der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft (DBG) zum ganztägigen Austausch nach Schloss Dyck in Jüchen ein. Unter dem Titel „Von Rheinbraun nach Grün-Blau – Jahrhundertaufgabe Tagebaufolgelandschaft“ finden sich am 3. September 2026 führende Vertreterinnen und Vertreter von Unternehmen, Verbänden, aus der Wissenschaft, der Raumplanung sowie Landschaftsplanung und -architektur, öffentlicher Einrichtungen und der Politik zusammen. Das breit gefächerte Programm endet mit einer geführten Exkursion zum Braunkohletagebau Garzweiler.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Transformation des Rheinischen Reviers und die Frage, welchen Beitrag die Grüne Branche zur Gestaltung einer zukunftsfähigen Tagebaufolgelandschaft leisten kann. Weitere Themen: Welche Kompetenzen sollte die Grüne Branche stärker in den Transformationsprozess einbringen? Mit welchen Akteurinnen und Akteuren können strategische Partnerschaften aufgebaut werden? Was kann das Rheinische Revier von der Lausitz lernen? Welche vorbildlichen Projekte im europäischen Ausland sind für NRW nützlich? Welche Perspektiven und Entwicklungschancen eröffnet die IGA 2037 für das Rheinische Revier und das gesamte Rheinland?

Vielfältiges Programm mit fast 30 Vortragenden

Begrüßt werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Staatssekretär Viktor Haase aus dem NRW-Umweltministerium, dem Verbandsvorsteher des Zweckverbands LANDFOLGE Garzweiler, Stephan Muckel, sowie dem Vorsitzenden der Stiftung Schloss Dyck und Vorstand der Stiftung Die grüne Stadt, Jens Spanjer. Seitens der Kommunen am Tagebau Garzweiler gehören zudem der Jüchener Bürgermeister und stellvertretende Verbandsvorsteher Philipp Sieben sowie Zweckverband-Geschäftsführer Volker Mielchen zu den Referenten.

Weitere Fachleute im Programm sind unter anderem Prof. Undine Giseke aus Berlin, Prof. Christa Reicher aus Aachen, Prof. Andreas Kipar aus Düsseldorf, Dr. Achim Schloemer von der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft, Jürgen Steinmetz von der IHK Mittlerer Niederrhein, Dr. Markus Kosma von RWE sowie Bodo Middeldorf von der Zukunftsagentur Rheinisches Revier.

Die Anmeldung ist bis zum 30. August 2026 gegen eine Teilnahmegebühr von 100 Euro möglich. Weitere Informationen, vollständiges Programm sowie Anmeldung unter www.die-gruene-stadt.de/rheinblau auf der Veranstaltungsseite.

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Jörg Meyer zu Altenschildesche

Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

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