21.05.2026

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Landschaftsentwicklung: Planungen für erste Abschnitte im Blau-Grünen Band Garzweiler präsentiert

Mehr als 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei verschiedenen Werkstattterminen und Informationsveranstaltungen / Umfeld des Tagebaus bei Jackerath, Holzweiler, Jüchen, Hochneukirch und Wanlo / Erste Realisierungen bis 2029 / Weitere Planungsabschnitte und Beteiligungen folgen

 

Foto: Zweckverband LANDFOLGE Garzweiler

In sechs Veranstaltungen hat der Zweckverband LANDFOLGE Garzweiler die Planungen für das Blau-Grüne Band Garzweiler vorangetrieben: Mehr als 400 Einwohnerinnen und Einwohner der verschiedenen Orte im Tagebauumfeld nutzten seit November 2025 die Informations- und Werkstatttermine zum Austausch und um eigene Ideen in die Konzepte einzubringen. In Erkelenz fand nun die Präsentation der Vorentwürfe gemeinsam mit dem beteiligten Büro für Landschaftsarchitektur Kraft.Raum aus Düsseldorf statt.

Blau-Grüne Infrastruktur und neue Verbindungen gestalten

Das Blau-Grüne Band Garzweiler ist im Rheinischen Revier ein Schlüsselprojekt zur Schaffung eines attraktiven Lebensumfelds. Am Tagebaurand dient es insbesondere dazu, den Übergang alter zu neuer Landschaft zu gestalten und Verbindungen zwischen den Anrainerorten wiederherzustellen. Die Grünflächen- und Landschaftsentwicklung des Blau-Grünen Bandes Garzweiler rund um den Tagebau und in die Region umfasst insgesamt ein Gebiet von rund 70 Kilometern Länge und soll in den kommenden zwei Jahrzehnten umgesetzt werden.

In der aktuellen Phase des Gesamtprojektes geht es um die Frage, welche konkreten Gestaltungsschritte bis 2029 im unmittelbaren Tagebauumfeld in bestimmten Bereichen realisiert werden können, während der Tagebau noch läuft. Der Fokus liegt dabei zunächst auf sogenannten Realisierungsabschnitten direkt am Tagebau im Norden bei Jüchen, Hochneukirch und bei Wanlo sowie im Süden bei Jackerath und im Westen bei Holzweiler.

Ideen fließen in Konzept ein

Wichtigste Ziele im Projekt sind es, Verbindungen zu schaffen und auszubauen, die blau-grüne Infrastruktur mit Naturflächen zu entwickeln sowie Erlebnisorte und Naherholungsangebote für die Menschen zu schaffen. Bei der Ideensammlung konnten die Interessierten auf verschiedene Elemente sowie auf die Beschreibung von Schwerpunktnutzungen in der Gestaltung zurückgreifen, die grundsätzlich vorgesehen sind. Dazu zählen Planungen von Informations- und Aussichtspunkten, andere Freizeitnutzungen, Wegeführungen, Beschilderung, Mobiliar oder auch die naturnahe Gestaltung von Flächen – etwa durch Gehölzpflanzungen oder die Anlage von Blühwiesen.

Realisierung erster Abschnitte bis 2029

Die Ergebnisse der Veranstaltungen dienen als Beitrag zur Erstellung eines Landschaftsentwicklungskonzepts für die kommenden Jahrzehnte, das auch die weiteren Konzepte des Zweckverbandes LANDFOLGE Garzweiler zum geplanten Rundweg für Rad- und Fußverkehr, den Masterplan zur Seeentwicklung und bereits bestehende Wegesysteme berücksichtigt. Die Planungen für diese ersten Umsetzungsbereiche werden in den kommenden Monaten abgeschlossen. Eine schrittweise Realisierung ist bis 2029 geplant.

Künftig werden Schritt für Schritt weitere Realisierungsabschnitte im Blau-Grünen Band Garzweiler entwickelt. Auch für diese ist eine Beteiligung der Bürgerschaft in den jeweils betroffenen Kommunen geplant.

 

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    Fotos: Zweckverband LANDFOLGE Garzweiler / ZRR