17.09.2026
„Kirchen als Vierte Orte“: Ausstellung in Alt-Keyenberg beendet

Knapp 300 Gäste nutzten in den vergangenen Wochen die Gelegenheit, sich in der Kirche Heilig Kreuz in der Erkelenzer Ortschaft Alt-Keyenberg über neue Nutzungen alter Kirchengebäude zu informieren. Zum Abschluss fand im Rahmen der Ausstellung ein Wortgottesdienst in der Kirche statt, die seit einigen Jahren entwidmet ist.
Die Wanderausstellung „Kirchen als Vierte Orte – Perspektiven des Wandels“ von Baukultur Nordrhein-Westfalen war auf Initiative des Zweckverbands auf Station in Alt-Keyenberg. Die Ausstellung gibt Antworten auf die Frage, wie Kirchengebäude alternativ genutzt werden können, wenn sie entwidmet werden.
Bereits zur Eröffnung der Ausstellung erläuterte der Kurator Felix Hemmers die Hintergründe: Zwischen 30 und 50 Prozent der Kirchengebäude in Deutschland werden nach Angaben von Baukultur NRW in den kommenden Jahrzehnten leer stehen und damit für neue Nutzungen verfügbar sein.
Den Begriff der vierten Orte greift der Titel der Ausstellung aufgrund der besonderen Eigenschaften auf, den Kirchengebäude haben: Neben erstem Ort (Zuhause), zweiten (Arbeitsstätte) und dritten Orten (Freizeit und Unterhaltung) können Kirchengebäude wegen ihrer besonderen Architektur und Bedeutung für die Menschen möglicherweise eine neue Bedeutung durch neue Nutzungskonzepte erhalten – so die Idee.



