23.03.2026
Tourismustag im Rheinischen Revier: Vom Strategiekonzept zur Umsetzung
Breite Beteiligung und spürbare Aufbruchsstimmung für die touristische Zukunft der Region

Bild: Kay-Uwe Fischer
Nach der erfolgreichen Vorstellung des Strategiekonzepts zur Tourismusentwicklung im Rheinischen Revier 2025 wird die Umsetzung weiter vorangetrieben: Beim Jahresauftakt des Netzwerks kamen rund hundert Vertreterinnen und Vertreter aus Kreisen, Kommunen, Tourismusorganisationen, Wirtschaft, Kultur und Politik zusammen. Auf Burg Obbendorf in Niederzier diskutierten sie konkrete Maßnahmen zur Umsetzung von Mßnahmen und erörterten, wie touristische Kennzahlen die gemeinsamen Erfolge in Zukunft messbar machen.
Die Veranstaltung machte deutlich, dass das erarbeitete Strategiekonzept kein Endpunkt ist, sondern der Startschuss für eine koordinierte, langfristige Tourismusentwicklung im Rheinischen Revier. Im Mittelpunkt des Jahresauftakts standen die Inhalte und Ziele der aktuellen Projektphase.
Landschaft des Wandels erlebbar machen

Bild: Kay-Uwe Fischer
Ein Impuls zu touristischen Kennzahlen und geplanten Befragungen zeigte Entwicklungen und Perspektiven der Tourismusentwicklung im Rheinischen Revier auf. Christian Rast, Geschäftsführer der Entwicklungsgesellschaft indeland GmbH, berichtete zudem über den Strukturwandel vor Ort.
Besonders deutlich wurde die gemeinsame Absicht, das Rheinische Revier als entstehende Landschaft des Wandels touristisch erlebbar zu machen. Die Transformation von der Braunkohleregion hin zu einer innovativen, nachhaltigen und lebenswerten Zukunftsregion soll auch im touristischen Profil sichtbar werden. Naturerlebnisse, Industriekultur, neue Seenlandschaften sowie kulturelle Angebote spielen dabei eine zentrale Rolle.
Die enge Zusammenarbeit im Kompetenznetzwerk Tourismus, das im Rahmen des Projekts „Strategiekonzept Tourismusentwicklung im Rheinischen Revier“ aufgebaut wurde, bildet weiterhin die Grundlage für die Umsetzung. Neben dem koordinierenden Rhein-Erft-Kreis sind neun weitere Akteure mit an Bord: die Städteregion Aachen, die Kreise Düren, Euskirchen, Heinsberg, der Rhein-Kreis Neuss, die Stadt Mönchengladbach, der Zweckverband LANDFOLGE Garzweiler, die Neuland Hambach GmbH sowie die Entwicklungsgesellschaft indeland GmbH.

